Über mich

Bettina
It’s me

Als ich vor über 10 Jahren aus meinem „Dornröschchenschlaf“ wachgeküsst wurde, geschah das durch die Engelwelt. Bis dahin machte ich um alles, was auch nur im Entferntesten mit Energetik, Esoterik oder schlicht „Dingen, die man nicht sieht, hört oder erklären kann“ einen weiten Bogen.

Einmal aufgeweckt entdeckte ich ein schier unüberschaubares Feld an Möglichkeiten und wissenswerten Informationen. Ich begann Bücher zu lesen, Kurse zu besuchen und Blogs zu abonnieren. Ich konsumierte, ohne satt zu werden. Quer durchs Esoterik-Buffet.

Eingeweiht in Ilahinoor, ausgebildet als Angel Symbol Practitioner und Schamanen Shaman Practitioner, reingeschnuppert in Tierkommunikation, Räuchern, Avalon-Priesterinnen-Einweihung, Reiki und Kinesiologie… – und trotzdem das Gefühl, es wäre nicht genug. ICH wäre nicht genug.

Irgendwann merkte ich, dass mich bestimmte Themen mehr ansprachen als andere und das (natürlich) auch in mir so einiges an Potential und Können schlummerte. Ich begann umzusetzen und (kommerziell) anzubieten, was ich konnte. Glücklich und zufrieden wurde ich damit nicht, meine Erden-Interessen lagen auf anderen Ebenen.

Mein beruflicher Weg

Immer schon neugierig und – sobald ich die „Weide abgegrast“ hatte – auf der Suche nach neuen Betätigungsfeldern begann ich dann, mein energetisches Wissen mit meinen irdischen Berufen zu kombinieren. Ich arbeitet als Webdesignerin – in erster Linie FÜR Energetikerinnen. Oder solche, die sich dafür hielten.
Irgendwann war die Luft raus – und ich mehr oder weniger ausgesaugt von menschen, denen nur wichtig war, möglichst billig an möglichst gute Arbeit zu kommen.

Nein, kein Vorwurf an meine Klienten damals, ICH selbst hatte mir meine Kundschaft ja kreiert und „bestellt“. Ich war ja der Meinung nicht gut genug zu sein und es gar nicht zu verdienen, etwas zu verdienen. Welche Kunden sollte ich also bekommen, wenn nicht genau solche, die mir das tag für Tag aufzeigten?

Danach wandte ich mich meinem jahrzehntelangem Lieblingshobby zu (handarbeiten) und verkaufte Wolle. Aber nicht irgendeine, sondern handgewickelt und energetisch „aufgeladen“. Das klappte anfangs sehr gut, weil ich diese Arbeit anfangs gar nicht mit Auge-auf-Kontostand begann, sondern aus purer Leidenschaft und Liebe zu Wolle machte.

Irgendwann fühlte ich mich aber auch dabei ausgelaugt und am Ende. Ich zog mich zurück (das kann ich ziemlich gut) um dann mit einem lebenslangem Traum durchzustarten – dem eigenen Wollgeschäft. So richtig mit Regalen, Kassa, Unmengen an Wolle und Zubehör – und – als Sahnehäubchen quasi – im eigenen Haus im Kellerstüberl, um alles unter einem Dach zu haben.

Mein Seelen-Weg

Ich wähnte mich „angekommen“, ich hatte Zeit für mich, meine Familie und mein Geschäft. Ich konnte den ganzen Tag handarbeiten, nette Kundengespräche führen und nebenbei mich auch noch um Haus, Garten und Kinder kümmern. Was will man mehr?

In den Rauhnächten 19/20 war dieser Weg auch klar skizziert – allerdings tauchte dort immer wieder auf: „energetisch wieder etwas tun“. Ich konnte es ums Verrecken nicht zuordnen, hatte keine Ahnung, wie ich Spiritualität in meinen Alltag integrieren sollte, ohne schon wieder alles über den Haufen zu werfen.

Ein Onlineangebot mit Jahrescoaching sprang mich an und ich nutzte es. Ich sprach an, dass ich „irgendwas Energetisches machen möchte“, aber auch mich auf die Neugründung meines Geschäfts konzentrieren und nebenbei noch was lernen und gesünder kochen und das Haus umdekorieren wolle.
Ja, wenn ich das lese, wird mir selbst schwindlig, auch mein Tag hat nur 24 Stunden (auch wenn ich die manchmal ganz gut strecken kann). 😉

Mein Coach brachte mich auf Spur und sortierte mit mir die Prioritäten, das „Energetische“ fiel erstmal raus, gab es doch genug Irdisches, was zu ordnen war. Trotzdem war das Thema ständig präsent, ich hatte aber keinerlei Ahnung, wie ich was denn tun könnte.

Ich bin Wisenssammlerin

Buchseiten

Ich sammle Wissen wie andere Leute Briefmarken oder Bierdeckel. In Anfällen geistiger Umnachtung „shoppe“ ich Onlinekurse, Bücher, Webinare und Workshops – inklusive benötigtem Zubehör zum jeweiligen Thema.
Geistig umnachtet deshalb, weil ich zirka 279 Jahre alt werden müsste um all das WIRKLICH zu lernen und zu verstehen, was ich so alles hier horte.
Bisher nahm ich diesen Spleen liebevoll nachsichtig lächelnd wahr und kümmerte mich nicht weiter darum, was dahinter stecken könnte. „Ich bin halt so“ war meine liebste „Entschuldigung“.

Und dann kam Covid19

Lockdown, das Leben herunter gebrochen auf das, was da ist und das eigene Wohlbefinden, Entschleunigung, abgeschnitten von Konsum und Alltag, reduziert auf Leben und Überleben.

Und das war meine Chance! Nach kleinen Startschwierigkeiten genoß ich diese Vollbremsung. Ich fand es gut, keine „Verpflichtungen“ mehr zu haben, nach meinem eigenen Rhythmus leben zu dürfen. Ich wachte auf, wenn mein Körper signalisierte: Batterie voll. Ich aß, wenn ich hungrig war. ich beschäftigte mich mit Büchern und Handarbeiten.

Und ich entdeckte die Fülle rund um mich. All das, was ich in den letzten Jahren angesammelt habe und kaum nutzte, weil ja schon wieder etwas Neues reindrängte, kam nun zu seinem Recht. Ich stöberte durch die Bücherregale und fand über 50 nicht gelesene Bücher zu den verschiedensten Themen. Ich durchforstete meinen PC und stieß auf mindestens 5 schon bezahlte Onlinekurse, mit denen ich außer bezahlen bisher nichts angefangen hatte.

Ja, die Welt stand still. Und ich nutzte die Zeit um zu mir selbst zu finden und mein Potential zu erforschen. Mir geht es nicht darum, all mein Wissen kommerziell zu vermarkten oder ein neues Business auf die Beine zu stellen. Mir geht es um MICH. Ich spüre den Drang mich fortzubilden, Wissen zu erwerben und für mich selbst anzuwenden.

Was dieser Blog bezweckt

Genau genommen nichts, außer du möchtest das. Ich werde hier über das, was ich entdecke, erforsche, erfahre und lerne, erzählen – um des Erzählens willen (weil ich halt gern rede und von meinen Leidenschaften berichte) und nicht um dir noch einen Kurs aufs Auge zu drücken. Außer du möchtest das.
Kann sein, das sich irgendwann in den Tiefen meines PCs und meiner menschlichen „Festplatte“ krame und Workshops hervorzaubere, primär werde ich aber über gelesene Bücher und absolvierte Kurse berichten. Und über Gedanken, Träume und Erkenntnisse, die ich während Meditationen erlebe. Und Synchronizitäten, die ich erfahre. Und Zusammenhänge, die ich entdecke.

Mit Absicht

Vorläufig gibt es weder eine passene Facebookseite oder einen Instagramaccocunt zu diesem Blog, auch kein Newslettersystem oder irgendwelche anderen SocialMedia-Verknüpfungen.

Ich sehe es als Experiment: kann ein Blog bestehen ohne mit zig sozialen Netzwerken verknüpft und promotet zu sein oder ist das heutzutage ein Ding der Unmöglichkeit? Kann sich das Geschriebene allein durch Leser verbreiten oder benötigt jede Internetseite brutale Werbung?

Ich werde es herausfinden. Bist du dabei?

Und nun viel Spaß beim Lesen, Stöbern, Entdecken und Erinnern

deine Bettina

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